ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
KREATIVE REISEVERANSTALTUNG

Leistungs- und Zahlungsbedingungen von Alexander Belenkiy
(im Folgenden AN - Auftragnehmer)

1. Abschluss des Vertrages
1.1. Mit der Reiseanmeldung des AG auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung bietet der AG den Abschluss des Vertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch Alexander Belenkiy zustande. Über die Annahme, für die es keiner besonderen Form bedarf, informiert der AN den AG durch Übersendung der Reisebestätigung/Rechnung.
1.2. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot vom AN vor. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der AG die Annahme ausdrücklich oder schlüssig - etwa durch Leistung der Anzahlung auf den Preis oder durch Antritt - erklärt.
1.3. Dieser Vertrag gilt als abgeschlossen und tritt ab dem Zeitpunkt in Kraft, an dem der Auftraggeber dem Auftragnehmer die in Punkt 2.1. des Vertrages genannte Vorauszahlung überweist. Mit der Zahlung des Vorschusses bestätigt der Kunde, dass er mit allen Bestimmungen und Bedingungen dieses Vertrags und seiner Anhänge vollständig vertraut ist, alle Bestimmungen und Bedingungen des Vertrags und seiner Anhänge sind klar und werden von ihm vorbehaltlos akzeptiert.
Dieser Vertrag ist bis zum Ende der Reise gültig.

1.4. Alle Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten, die sich aus diesem Vertrag ergeben können, werden die Parteien versuchen, durch Verhandlungen zu lösen. Für Streitigkeiten im Rahmen dieser Vereinbarung, die nicht durch Verhandlungen beigelegt werden konnten, gibt es eine Klage(vorprozessuale) Anordnung: Die Streitigkeit kann frühestens 20 (zwanzig) Kalendertage nach dem Datum der schriftlichen Klage bei dem Gericht am Standort des Auftragnehmers eingereicht werden.
Schriftliche Beschwerden im Rahmen dieses Vertrags sind an zwei Adressen zu richten: an die in diesem Vertrag angegebene E-Mail-Adresse und an die Postanschrift.

1.5. Alle Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform und müssen von den dazu befugten Vertretern der Parteien unterzeichnet werden.

1.6. Die Parteien benachrichtigen sich gegenseitig über Änderungen ihrer Adressen, Telefonnummern und anderen Kontaktinformationen spätestens 5 Tage ab dem Datum der Änderung.

2. Bezahlung
2.1. Nach Erhalt der schriftlichen Leistungsbestätigung des AN sowie dem Zugang eines Sicherungsscheines (vgl. Ziffer 2.4.) wird - soweit sich aus der Leistungsbeschreibung der konkret gebuchten Leistung keine abweichenden Konditionen ergeben - eine Anzahlung in Höhe von 30% des Leistungspreises zzgl. evtl. Versicherungsprämien (vgl. Ziffer 9.) ist innerhalb von 5 Kalendertagen ab dem Datum der vorliegenden Vereinbarungen zu leisten.
Der Restbetrag sind vom AG spätestens 10 Kalendertage vor dem Datum der Veranstaltung zu zahlen. Die Bezahlung der Dienstleistungen des Auftragnehmers erfolgt durch den Auftraggeber mittels Überweisung von Geldern gemäß den im Anhang der Vereinbarung festgelegten Einzelheiten. Die Verpflichtung des Auftraggebers, die Dienstleistungen zu bezahlen, gilt ab dem Zeitpunkt als erfüllt, zu dem das Geld in der erforderlichen Höhe auf dem Konto des Auftragnehmers eingegangen ist.
2.2. Im Falle der Verletzung der Zahlungsbedingungen für Dienstleistungen durch den Auftraggeber ist der Auftragnehmer berechtigt, bis zur Begleichung der Schuld keine Dienstleistungen aus dem Vertrag zu erbringen, was keine Verletzung der Verpflichtungen des Auftragnehmers aus dem Vertrag darstellt.
2.3. Soweit im Rahmen der Leistungsbestätigung nicht abweichend festgelegt, können sämtliche Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung nur an den Arbeitnehmer geleistet werden.
2.4. Im Falle der Ablehnung des Kunden von diesem Vertrag nach Leistung einer Vorauszahlung hat er das Recht, seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag an einen Dritten abzutreten, wobei der Auftragnehmer mindestens 10 (zehn) Kalendertage vor dem Datum des Ereignisses schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden muss, wodurch sich die Kosten der vom Auftragnehmer im Rahmen des Vertrags erbrachten Dienstleistungen nicht erhöhen.

3. Leistungen und Nebenabreden
3.1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der zum Zeitpunkt der Leistungsanmeldung gültigen Leistungsbeschreibung sowie aus den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Leistungsbestätigung vom AN. Leistungsbeschreibungen in Katalogen, Anzeigen oder auch Websites von Leistungsträgern wie Hotels sind für den AN nicht verbindlich.
3.2. Im Falle altersabhängiger Leistungspreisermäßigungen ist für die Einhaltung der Altersgrenze der Tag des Leistungsbeginns maßgeblich. Kosten, welche auf eine Falschauskunft des Kunden zurückzuführen sind, fallen diesem zur Last.
3.3. Leistungsmittler oder Dritte sind nicht berechtigt, Nebenabreden selbst zu bestätigen bzw. von der Leistungsausschreibung und -bestätigung abweichende Zusicherungen im Namen des Auftragnehmers zu geben. Soweit eine ausdrückliche Bestätigung auf der Leistungsbestätigung vom Auftragnehmer nicht erfolgt, sind Wünsche auf der Buchungsanmeldung nur als unverbindlicher Wunsch anzusehen, für dessen Erbringung eine Gewährleistung nicht übernommen werden kann.
3.4. Respektieren Sie während der Veranstaltung andere Teilnehmer der Veranstaltung, ihre Rechte, Interessen und ihr Eigentum, einschließlich, aber nicht beschränkt auf
- keine Äußerungen oder Handlungen (auch nicht durch die Platzierung von Informationen (Posts) in sozialen Netzwerken) zuzulassen, die die Ehre und Würde anderer Teilnehmer der Veranstaltung oder des Auftragnehmers erniedrigen; bei der Erörterung verschiedener (auch kontroverser) Themen auf die korrekte Form der Äußerung ihrer Ansichten (ihrer Überzeugungen) zu achten; die Anwendung von Methoden geistiger oder körperlicher Gewalt gegenüber anderen Teilnehmern der Veranstaltung und dem Auftragnehmer nicht zuzulassen; keine Handlungen zuzulassen, die zur Beschädigung, Verletzung oder Zerstörung von Eigentum anderer Teilnehmer der Maßnahmen führen können.
3.5. Beachten Sie die Regeln für die Ein- und Ausreise aus Deutschland und aus dem Land (den Ländern), dessen (deren) Besuch im Veranstaltungsprogramm vorgesehen ist.
3.6. Mit dem Abschluss dieses Vertrages erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer seine direkte Zustimmung zur Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten während der Vorbereitung der Veranstaltung, während der Dauer der Veranstaltung sowie innerhalb von 60 Tagen nach Ende der Veranstaltung. Die Zustimmung des Auftraggebers zur Verarbeitung seiner persönlichen Daten ist gültig, bis der Auftraggeber sie durch einen schriftlichen Antrag an den Auftragnehmer widerruft. Personenbezogene Daten werden vom Auftraggeber ausschließlich zum Zwecke des Abschlusses und der Durchführung dieses Vertrags sowie zur Information des Auftraggebers über die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Ausführung dieses Vertrags ist der Auftragnehmer berechtigt, die personenbezogenen Daten des Kunden zu verarbeiten, einschließlich ihrer Erfassung, Aufzeichnung, Systematisierung, Kumulierung, Speicherung, Klärung (Aktualisierung, Änderung), Extraktion, Nutzung, Übertragung (auf Verlangen der zuständigen Behörden), Depersonalisierung, Löschung, Vernichtung.
4. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzperson, Hinterlegung von Unterlagen
4.1. Der Auftraggeber ist berechtigt, 14 Tage vor Leistungsbeginn vom Vertrag zurückzutreten. Schriftform unter Angabe der Reisedetails wird empfohlen. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Auftragnehmer.
4.2. Im Falle des Rücktritts vor Leistungsbeginn durch den Kunden ist der Auftragnehmer berechtigt, unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und des durch anderweitige Verwendung der Leistungen gewöhnlich möglichen Erwerbs eine angemessene Entschädigung (Stornogebühr) zu verlangen. Auftragnehmer bedient sich hierzu - soweit nicht abweichend vereinbart - der pauschalen Berechnung der Entschädigung wie folgt:
- Stornierung aus persönlichen Gründen: Anzahlung (von 30%) wird nicht zurückerstattet
Allerdings kann der AG einen Ersatz finden.
Sonderregelungen aufgrund von Corona: Falls die Reise aufgrund von Coronaeinschränkungen verschoben werden muss (Die Entscheidung zur Verschiebung wird 30 bis 14 Tage vor Reiseantritt durch die epidemiologische und grenztechnische Situation getroffen.), wird ein neues Datum vereinbart. Wenn die neuen Termine nicht geeignet sind, kann der Kunde seine Anzahlung (30%) innerhalb eines Jahres nach der ersten Buchung auf eine andere Reise übertragen oder die Anzahlung kann vollständig zurückerstattet werden.
4.4. Wir empfehlen den Abschluss einer Leistungs-RücktrittskostenVersicherung, welche die Stornogebühren im Rahmen der Versicherungsbedingungen übernehmen kann.
4.5. Bei Stornierung sind bereits ausgehändigte Hotelvoucher, Bahntickets oder ähnliches an den Auftragnehmer unverzüglich zurückzugeben. Für den Fall der nicht unverzüglichen Rückgabe behält sich der AN vor, die hieraus bedingten Mehrkosten an den Kunden weiterzubelasten.
4.6. Umbuchungen im Sinne nachträglicher Änderungen gebuchter Leistungen sind nur möglich, wenn der Auftragnehmer dies vorher ausdrücklich anbietet oder dem Kunden ein Festhalten an den ursprünglichen Konditionen unzumutbar ist. Die Möglichkeit des Rücktritts vor Leistungsbeginn bleibt dem Kunden unbenommen.
4.7. Durch den Personenwechsel oder die Korrektur / Ergänzung des Namens entstehende Mehrkosten (z.B. Neuausstellung von Hotelvoucher werden an den Kunden bzw. die Ersatzperson weiterbelastet.
5. Rücktritt durch den Auftragnehmer
5.1. Der AN ist berechtigt, vom Vertrag bis 20 Tage vor Leistungsantritt zurückzutreten, wenn eine ausdrücklich ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird und in der Leistungsbeschreibung und der Leistungsbestätigung auf die Anzahl der Mindestteilnehmer und die Frist ausdrücklich hingewiesen wurde.
5.2. Der Leistungspreis wird nach Rücktritt unverzüglich rückerstattet, sofern der Kunde nicht von einem Ersatzangebot Gebrauch macht.
6. Preis- und Leistungsänderungen, eingeschränkte Leistungen, nicht in Anspruch genommene Leistungen
6.1. Der Auftragnehmer behält sich vor, den vereinbarten Leistungspreis nachträglich zu erhöhen, um damit einer personenbezogenen Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für vereinbarte Leistungen (wie Touristenabgaben, Hafen- und Flughafengebühren) oder einer Änderung der für die Reise geltenden Wechselkurse Rechnung zu tragen. Dies gilt nur, soweit der Abreisetermin mehr als 4 Monate nach Vertragsschluss liegt. Die Preiserhöhung bemisst sich im Falle einer personenbezogenen Erhöhung nach der Differenz des zum Zeitpunkt der Änderungsmitteilung und des bei Vertragsschluss gültigen Betrages. Sollte eine Preisänderung erfolgen, wird der AN den AG unverzüglich davon auf einem dauerhaften Datenträger in Kenntnis setzen und hierbei die Berechnung der Preiserhöhung mitteilen. Eine Preisänderung ist nur bis zum 21. Tag vor Leistungsantritt zulässig. Bei einer Preisänderung um mehr als 8% des Leistungspreises erfolgt keine einseitige Preisänderung durch den AN. Stattdessen wird der Arbeitnehmer dem Kunden ein Angebot zur Vertragsänderung unterbreiten und ihn auffordern, innerhalb von zwei Wochen zu erklären, ob der Kunde dem Angebot zur Preiserhöhung zustimmt, vom Vertrag zurücktritt ohne dass Stornoentgelte anfallen oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Leistung zu verlangen, soweit der AN in der Lage ist, eine entsprechende Leistung aus seinem Angebot ohne Mehrkosten für den Kunden anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach Erklärung durch den Arbeitnehmer dieser gegenüber schriftlich geltend zu machen. Der Auftragnehmer weist den Kunden darauf hin, dass er im Falle einer kreativen Reise im Sinne des § 651a BGB nach § 651f Abs. 4 BGB berechtigt ist, eine Senkung des Reisepreises zu verlangen, wenn uns soweit sich die in § 651f Abs. 1 und obigem Satz 1 genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für den Arbeitnehmer führt.
6.2. Der AN ist berechtigt, einzelne Leistungen zu ändern, soweit dies nach Vertragsschluss notwendig werden sollte, und dieser Umstand nicht wider Treu und Glauben durch den Auftragnehmer herbeigeführt wurde, die Änderungen und Abweichungen unerheblich sind bzw. den Gesamtzuschnitt der gebuchten Leistung nicht beeinträchtigen. Der Auftragnehmer wird den Kunden hierüber auf einem dauerhaften Datenträger klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn unterrichten. Sind die Änderungen wesentlich, wird der Arbeitnehmer eine Vertragsänderung entsprechend Ziffer 6.2 vorschlagen und den Kunden auffordern, sich dazu zu erklären.
6.3. In der Vor- und Nachsaison können einige Hoteleinrichtungen und Außenpools noch nicht bzw. nicht mehr oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
6.4. Der Nichtantritt der Leistung oder die Nichtinanspruchnahme einzelner Leistungen durch den Kunden lässt den Anspruch vom AN auf den Leistungspreis grundsätzlich unberührt. Der AN wird sich jedoch bemühen, ersparte Aufwendungen für aufgrund zwingender Gründe nicht in Anspruch genommener Leistungen vom Leistungsträger erstattet zu bekommen und diese an den Kunden weiterzuleiten.
7. Mitwirkungspflichten des Kunden
7.1. Der Kunde ist verpflichtet, die Angaben und Daten in der Leistungsbestätigung - insbesondere die Richtigkeit der persönlichen Daten - unverzüglich nach Zugang zu prüfen und eventuelle Abweichungen zur Buchung oder Unrichtigkeiten umgehend dem AN zu melden.
7.2. Sollte der Kunde selbst oder über einen Leistungsmittler noch weitere Anschlussbeförderungen buchen, so hat der Kunde diesen Umstand ebenso zu berücksichtigen wie jenen, dass es bei der Beförderung selbst immer zu Verzögerungen aus vielfachen Gründen kommen kann. Gegebenenfalls hat der Kunde bei Buchung von Anschlussbeförderungen erst nachzufragen, ob die genauen Zeiten bereits bekannt sind. Der Kunde hat bei der Buchung von Anschlussbeförderungen weiter auch ausreichende Zeitabstände für etwaige Verzögerungen bei der Beförderung zu berücksichtigen. Bei Buchung von Anschlussbeförderungen wird grundsätzlich eine Tarifwahl, die kostengünstige Umbuchungen zulässt, empfohlen.
7.3. Der Kunde stellt sicher, dass er unter den durch ihn bei Buchung angegebenen Kontaktdaten - insbesondere unter der angegebenen Telefonnummer und E-Mail-Adresse in den letzten 4 Tagen vor Leistungsbeginn - regelmäßig erreichbar ist.
7.4. Es wird dringend empfohlen, Geld, Schmuck und sonstige Wertgegenstände auf das Notwendige zu beschränken und jedenfalls nicht mit dem Gepäck aufzugeben, sondern im Handgepäck mit sich zu führen.


8. Leistungsversicherungen
8.1. In den Leistungspreisen sind, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt, Leistungsversicherungen nicht enthalten. Wir empfehlen den Abschluss von Leistungsrücktrittskosten-, Leistungshaftpflicht-, Gepäck-, Kranken- und Unfallversicherung.
8.2. Bei Abschluss einer Leistungsversicherung durch Vermittlung des AN kommt das Versicherungsvertragsverhältnis ausschließlich zwischen dem Kunden und der Versicherungsgesellschaft nach Maßgabe der einschlägigen Versicherungsbedingungen zustande. Versicherungsschutz besteht dabei frühestens mit vollständiger Zahlung der Versicherungsprämie, die mit der Anzahlung auf den Leistungspreis fällig ist. Es ist alleinige Obliegenheit des Kunden, die sich aus dem Versicherungsvertrag ergebenden Pflichten einzuhalten und die Rechte hieraus gegenüber der Versicherung geltend zu machen. Von Versicherungsverträgen kann nicht zurückgetreten werden.

9. Gewährleistung, Mängelanzeige und Kündigung, Schadenminderung, Anspruchsanmeldung, Verjährungsverkürzung
9.1. Sollte eine Leistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht werden, so ist der Kunde verpflichtet, den Mangel anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Wurde eine Mängelanzeige schuldhaft unterlassen oder erfolgte sie nicht gegenüber dem richtigen Anzeigeadressaten (vgl. Ziffer 9.2.), so kann dies zur Folge haben, dass für diese Mängel keine Ansprüche (Minderung, Schadenersatz) gegen den AN geltend gemacht werden können. Eine Kündigung des Vertrages durch den Kunden ist erst zulässig, wenn der AN eine ihr vom Kunden bestimmte Frist hat verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom AN verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.
9.2. Mängel sind bei Pauschalleistungen grundsätzlich der örtlichen Leistungsleitung anzuzeigen. Eine Anzeige gegenüber dem Leistungsträger genügt hier in der Regel nicht. Handelt es sich nicht um einen Kreativ-Reisevertrag, etwa weil der Kunde nur einzelne Leistungen (Hotel, Mietwagen, Stadtrundfahrt) bei dem AN gebucht hat, ist die Mängelanzeige gegenüber dem jeweiligen Leistungsträger, dessen Leistung durch einen Mangel betroffen ist, vorzunehmen. Die konkreten Kontaktinformationen sind den Unterlagen zu entnehmen.
9.3. Bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen ist der AG verpflichtet, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen alles zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten
9.4. Die Leistungsleitung ist nicht befugt, Ansprüche gleich welcher Art anzuerkennen.

10. Haftungsbeschränkung
10.1. Soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig vom Auftragnehmer herbeigeführt worden ist beziehungsweise der Auftragnehmer allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist und keine vertragswesentliche Verpflichtung vom Auftragnehmer betroffen ist, wird die vertragliche und deliktische Haftung für Schäden, die nicht auf der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beruhen, auf den dreifachen Leistungspreis beschränkt. Etwaig darüberhinausgehende Ansprüche aufgrund geltender internationaler Abkommen oder auf diesen beruhenden gesetzlichen Vorschriften bleiben von der Haftungsbeschränkung unberührt.

11. Abtretungsverbot
11.1. Die Abtretung von Gewährleistungs- oder Schadenersatzansprüchen sowie die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen anderer Kunden oder Leistungsteilnehmer ist ausgeschlossen, es sei denn, der Abtretungsempfänger hat durch gesonderte Unterschrift bei der Buchung erklärt, auch für die vertraglichen Verpflichtungen derjenigen Personen selbst einzustehen, die die Rechte an ihn abgetreten haben.

12. Pass-, Visa-, Gesundheitsbestimmungen, Informationen zum Luftfahrtunternehmen
12.1. Für die Einhaltung von Pass-, Visa-, und Gesundheitsvorschriften zeichnet der Kunde verantwortlich. Alle Nachteile, die aus deren Nichtbefolgung erwachsen, gehen zu dessen Lasten, es sei denn, der AN hat den Kunden nicht ausreichend oder falsch informiert. Die Informationen gelten für Staatsangehörige des Staates, in dem die Leistung angeboten wird. Kunden mit hiervon abweichender Staatsangehörigkeit können die entsprechenden Informationen beim zuständigen Konsulat erfragen. Der Auftragnehmer empfiehlt, dass sich Auftraggeber rechtzeitig z.B. bei den Gesundheitsämtern über Infektions- und Impfschutz sowie Prophylaxe Maßnahmen informieren.
12.2. im Voraus (nicht weniger als 30 Tage vor Reisebeginn) wird mit dem behandelnden Arzt (falls erforderlich - mit anderen Ärzten) Rücksprache gehalten, um das Vorhandensein oder Fehlen medizinischer Kontraindikationen für die Teilnahme an einer Veranstaltung im Freien sowie das Vorhandensein oder Fehlen der für den Besuch in der Region im entsprechenden Zeitraum der prophylaktischen Impfung erforderlichen medizinischen Kontraindikationen festzustellen.
12.3. Im Voraus wird vom Gerichtsvollzieherdienst (anderen befugten Staatsorganen) Informationen über die Existenz (Abwesenheit) eines für den Kunden festgelegten Reiseverbots außerhalb des Territoriums erhalten. Das Risiko der Stornierung der Teilnahme des Kunden an einer Ausreiseveranstaltung bei Vorliegen eines Reiseverbots sowie Verluste aus einer solchen Stornierung gehen vollständig zu Lasten des Kunden.
12.4. Im Voraus soll Zoll-, Grenz-, gesetzgeberische, medizinische, sanitäre und epidemiologische und andere Regeln (einschließlich nationaler und religiöser Regeln (Besonderheiten), Verhaltensregeln usw.) des Verhaltens in der Region (Land, Siedlung), deren Besuch im Programm der Veranstaltung vorgesehen ist, studiert werden und deren strikte Einhaltung während der gesamten Dauer der Veranstaltung sichergestellt werden.

13. Naturereignisse
13.1. Die Parteien sind von der Verantwortung für die teilweise oder vollständige Nichterfüllung ihrer Verpflichtungen aus diesem Vertrag befreit, wenn diese Nichterfüllung auf Umstände höherer Gewalt zurückzuführen ist, die nach Abschluss dieses Vertrags infolge außergewöhnlicher Ereignisse eingetreten sind, die die Parteien weder vorhersehen noch verhindern konnten.
Zu den Umständen höherer Gewalt gehören Brand, Überschwemmung, Erdbeben und andere Naturkatastrophen, Kriege, Militäraktionen, Massenunruhen, Entscheidungen staatlicher Organe und andere Umstände, deren Eintreten es den Parteien erschwert oder unmöglich macht, ihre Verpflichtungen aus diesem Abkommen zu erfüllen.
13.2. Bei Eintritt der in Absatz 6.1 dieses Abkommens genannten Umstände hat jede Vertragspartei die andere Vertragspartei unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen.
Die Mitteilung soll die Angaben über den Charakter der Umstände, sowie den Hinweis auf die offiziellen Dokumente enthalten, die das Vorhandensein dieser Umstände bestätigen und möglichst die Einschätzung ihres Einflusses auf die Möglichkeit der Erfüllung von der Seite der Verpflichtungen nach dem gegenwärtigen Vertrag geben.
13.3. Im Falle des Eintretens von Umständen, die in Absatz 6.1 dieser Vereinbarung vorgesehen sind, wird die Frist für die Erfüllung der Verpflichtungen durch die Partei im Rahmen dieser Vereinbarung im Verhältnis zu der Zeit verschoben, während der diese Umstände und ihre Folgen gelten.
13.4. Wenn die in Absatz 6.1 dieses Abkommens aufgeführten Umstände eintreten und ihre Folgen länger als zwei Monate andauern, werden die Parteien zusätzliche Verhandlungen führen, um akzeptable alternative Wege zur Erfüllung dieses Abkommens zu finden.

14. Allgemeine Bestimmungen
14.1. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anzuwenden.
14.2. Für Verträge über Leistungen nach § 651a BGB, die im Fernabsatz geschlossen werden, findet gemäß § 312 Abs. 2 Nr. 4 a) BGB das Widerrufsrecht nach § 312g BGB keine Anwendung.
14.3. Mit dem Abschluss dieses Vertrags erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass der Auftragnehmer Foto- und Videomaterial, welches während der Veranstaltungen aufgenommen wurden, einschließlich des Materials, an dem der Kunde teilgenommen hat, für andere Zwecke als solche, die die Ehre und Würde des Kunden verleumden, verwenden darf.
14.4. Die Erhebungen und Verarbeitungen personenbezogenen Daten erfolgen entsprechend den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Es werden nur personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet, die zur Vertragsabwicklung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), der Vermeidung eigener Risiken (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) notwendig sind und die uns zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen (ART. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) auferlegt werden. Im Rahmen der Vertragserfüllung werden die Daten des Kunden auch an andere Vertragspartner übermittelt, die an der Erfüllung der vertraglichen Verpflichtung beteiligt sind. Grundlage ist Art. 6. Abs. 1 lit. b DSGVO). Der Nutzung von personenbezogenen Daten der Kunden zu Werbezwecken und/oder der Weitergabe dieser Daten zu Werbezwecken kann der Kunde jederzeit durch Mitteilung an belsasha@gmail.com oder den Auftragnehmer, widersprechen. Nach Erhalt Ihres Widerspruchs wird der Arbeitnehmer die Zusendung von Werbemitteln einschließlich ihres Kataloges unverzüglich einstellen und/oder die Daten des Kunden nicht mehr für Werbezwecke weitergeben. Weitere Informationen zum Datenschutz und zur Umsetzung der Betroffenenrechte befinden sich auf der Internestseite des Auftragnehmers unter Datenschutz. Eine Datenübermittlung an staatliche Stellen oder Behörden erfolgen nur im Rahmen gültiger Rechtsvorschriften.

Veranstalter:
Alexander Belenkiy